July 20, 2016

Biografie

Bertrand Chamayou, geboren 1981 in Toulouse, wurde bereits in jungen Jahren von dem Pianisten Jean-François Heisser als herausragendes Talent entdeckt und später am Pariser Conservatoire National Supérieur de Musique unterrichtet. Anschließend studierte er bei Maria Curcio in London.

Chamayou konzertierte bereits in berühmten Konzertsälen wie dem Théâtre des Champs Elysées, dem Lincoln Center New York, dem Herkulessaal München sowie der  Wigmore Hall London und ist gern gesehener Gast beim Musikfest Bremen, dem  Mostly Mozart Festival New York, dem Lucerne Festival, dem Rheingau Musik Festival, dem Beethovenfest Bonn, dem Rotterdam Philharmonic Gergiev Festival, dem Klavier-Festival Ruhr, der Schubertiade Schwarzenberg, dem Menuhin Festival Gstaad und dem Festival International de Piano La Roque d‘Anthéron.

Auch als Konzertsolist gastierte Bertrand Chamayou bereits weltweit, so u.a. beim Orchestre de Paris, dem London Philharmonic Orchestra, dem Rotterdam Philharmonisch Orkest, der Deutschen Kammerphilharmonie, der Deutschen Radio Philharmonie, den Rundfunk-Sinfonieorchestern des HR, WDR und SWR, dem Orchestre National de France, dem japanischen NHK Symphony Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem brasilianischen Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo, den Dresdner Philharmonikern und dem Konzerthausorchester Berlin - mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Leonard Slatkin, Neville Marriner, Semyon Bychkov, Michel Plasson, Louis Langrée, Jérémie Rhorer und Andris Nelson.

Als Kammermusiker konzertiert Bertrand Chamayou unter anderem mit Renaud und Gautier Capuçon, Sol Gabetta, Antoine Tarnestit und dem Quatuor Ebène.

Bereits dreimal wurde er mit dem französischen Preis Victoires de la Musique ausgezeichnet: 2006 als „Nachwuchskünstler“, 2011 in der Kategorie „Solo Instrumentalist“ und 2012 für „Bestes Album“.

Für sein Debüt-Album beim Label Erato, das im Frühjahr 2014 erschien, spielte Bertrand Chamayou ein Schubert-Programm ein. Sein neues Album, das im Februar 2016 erschien, widmet sich Ravels Gesamtwerk für Solo-Klavier und wird mit dem ECHO Klassik in der Kategorie Solistische Einspielung des Jahres ausgezeichnet.

Juli 2016