April 05, 2017

Klassik zur Osterzeit

Passende musikalische Untermalung fürs Osterfest gesucht? Wir helfen mit einigen Vorschlägen auf CD, DVD, Blu-ray oder digital.

Nur zwei authentische Passionswerke von Bach sind vollständig erhalten: Die Matthäus-Passion und die Johannes-Passion. Die Neueinspielung der Johannes-Passion unter Marc Minkowski ist gerade erschienen und bekam schon von der Westfälischen Rundschau „eine geradezu gänsehautstiftende Intimität“ bescheinigt. Für die Matthäus-Passion empfehlen wir die Einspielung unter dem letztes Jahr verstorbenen Nikolaus Harnoncourt.

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Nicht nur die Passionen, sondern auch die geistlichen Kantaten von Telemann und Bach passen perfekt zur Passionszeit. Am Sonntag (9. April) strahlt ARTE deshalb auch eine Kurzfassung von Philippe Jarousskys Konzert mit diesem Repertoire aus. Die DVD und Blu-ray mit dem kompletten Konzert und Bonusclips erscheint am 7. April.

Philippe Jaroussky hat gerade seine höchst erfolgreiche Tour zu seinem aktuellen Album La Storia di Orfeo beendet. Im Mai kehrt er für 3 Konzerte im Rahmen seiner Residenz nach Hamburg zurück.

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Es ist nicht nur eines der schönsten Werke der Kirchenmusik, es ist auch eine Komposition, die nur in der Besetzung mit zwei geradezu himmlischen Stimmen ihre ganze Schönheit entfaltet. Wenn nun der Countertenor Philippe Jaroussky und die junge Starsopranistin Julia Lezhneva Pergolesis Stabat Mater - die wohl eindringlichste Vertonung der Szene der Gottesmutter vor dem Gekreuzigten - aufnehmen, ist das ein Meilenstein in der Interpretationsgeschichte dieses wunderbaren Werkes, das Meister wie Bach, Mozart und viele andere tief verehrten.

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Händels Oratorio per la resurrettione di Nostro Signor Giesù Cristo (Oratorium über die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus) wurde am Ostersonntag 1708 in Rom unter der Leitung von Arcangelo Corelli uraufgeführt. In der Serie Veritas x2 erleben legendäre Einspielungen als Doppelalben ihre Wiederauflage, wie hier La Resurrezione - in der Aufnahme von Ton Koopman und seinem Amsterdam Baroque Orchestra.

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Für Martin Luther war die Musik eine geradezu überirdische Macht. Luther schrieb nicht nur fast 40 Kirchenlieder – er inspirierte auch Musiker über Jahrhunderte hinweg. Was Komponisten bis spät ins 19. Jahrhundert hinein aus Luthers Geist heraus schufen, ist der Nachhall einer ganz besonderen Form von Sakralmusik. Das Doppelalbum The Sound of Martin Luther zeigt dies in einer fantastischen Zeitreise mit Ensembles und Künstlern wie Nikolaus Harnoncourt, dem Hilliard Ensemble oder Kurt Masur.

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Für alle, die zum Fest nicht in die CD-Kiste greifen möchte, haben unsere digitalen Osterhasen 100 handverlese Titel von erhaben bis besinnlich zusammengestellt: 100 x die schönste musikalische Begleitung für die Feiertage und darüber hinaus!

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