February 19, 2016

The Sound of Simon Rattle & Berliner Philharmoniker

Am 7. September 2002 gab Simon Rattle als neuer Chef der Berliner Philharmoniker seinen Einstand im großen Konzertsaal der Bundeshauptstadt — und leitet damit eine Ära ein, die der Musikwelt unvergesslich bleiben wird.

Vom ersten Moment an fasziniert Rattle nicht nur durch elektrisierenden Elan und unstillbare Neugier, sondern entdeckt den Philharmonikern auch neue Repertoireräume, sorgt für ein jugendliches Image des Traditions-Klangkörpers und formt den unverwechselbaren „Rattle Sound“ – hier präsentiert in großen Momenten.


Markant ist vor allem Rattles Faszination für Partituren an der Nahtstelle von Romantik und Moderne. So haben seine grandiosen Mahler-Interpretationen Referenzstatus. Ebenso unvergesslich: Rattles Deutung von Strawinskys Skandalwerk Le Sacre du printemps, für das er sogar klassikferne Jugendliche begeistern kann. Holst, Ravel, Mussorgsky, Tschaikowsky, Debussy, Borodin, Orff und Elgar offenbaren Rattles Künste als Klangmagier, die ihm auch beim traditionellen Repertoire von  Haydn über Beethoven und Schubert bis Brahms ungewohnte Wege eröffnen – und die Berliner nach Furtwängler, Karajan und Abbado ins neue Jahrtausend führen. Mit dem Soundtrack zu Tom Tykwers Blockbuster Das Parfum spielt zudem erstmals ein Chefdirigent des Orchesters mit den Berlinern Filmmusik ein. Und Simon Rattle ist auch der erste Rapper in diesem ehrwürdigen Amt, wie Sergio Cárdenas‘ Stück The Flower is a Key (A Rap for Mozart) mit den 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker beweist ...

The Sound of Simon Rattle & Berliner Philharmoniker ist jetzt erhätlich.